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Traumwetter und tolle Leistungen – Auch 2026 kommen Halbmarathonis in Heidelberg auf ihre Kosten

Die Nr. 43 ist geschafft, und wieder sorgte der ATOS Halbmarathon der TSG 78 Heidelberg für beste Stimmung und hervorragende sportliche Leistungen. Und das bei Traumwetter! Sämtliche Läufe – neben dem Halbmarathon noch der Henkel Team-Lauf über 3,1 km und der DGZ Bambini-Lauf – waren ausgebucht: Etwa 5200 Finisher erreichten das Ziel auf dem Heidelberger Uniplatz (Halbmarathon: 3771, Team-Lauf: 1044). Während es auf den 21,1 km einen neuen Streckenrekord zu vermelden gab, setzte sich auf der kürzeren Distanz vor allem der Nachwuchs in Szene.

Zunächst zu den Frauen: Nachdem 2025 der 16 Jahre alte Streckenrekord endlich gefallen war, hatte man in diesem Jahr nicht unbedingt mit einer weiteren Verbesserung rechnen können. Aber genau das gelang gleich zwei Läuferinnen: Valerie Moser (Running Team Ortenau), im Vorjahr nur knapp geschlagen, und Michelle Hassel (AERA Sports Team), Siegerin von 2024. Beide blieben in 1:21:32 h bzw. 1:21:45 h deutlich unter der bisherigen Bestmarke. Dahinter konnte sich Leonie Gieser (Longevity Health Club) gegenüber 2025 um zwei Plätze verbessern. Insgesamt knackten gleich neun Frauen die magische 90-Minuten-Marke.

Bei den Männern blieb der Rekord von Simon Stützel aus dem Vorjahr unangetastet. Hier war es Pierre-Emanuel Alexandre (Salomon Running), der sich etwa zur Streckenhälfte an die Spitze setzte und schließlich ungefährdet in 1:11:13 h gewann. Dahinter belegten Lennart Nies vom AERA Sports Team und Bill Martin von der TSG 78 Heidelberg die Plätze 2 und 3 – beide übrigens schon zum dritten Mal. Bemerkenswert wieder einmal die Dichte an der Spitze mit insgesamt 13 Finishern unter 78 Minuten.

Von den zahlreichen hervorragenden Altersklassenresultaten seien stellvertretend die 1:41:19 h von Kirsten Wieditz (TSG Wiesloch, W 55) und die 2:20:39 der 75-jährigen Christiane Lampel-Meyer (TSG 78 Heidelberg) genannt. Bei den Männern sorgte der vereinslose Peter Wilson mit 1:29:44 h in der M 65 für ein spektakuläres Resultat. Und mit dem 17-jährigen Maximilian Mnich, der 1:22:35 h benötigte, kündigt sich bereits das nächste Lauftalent des Veranstalters an. Apropos: Wie im vergangenen Jahr duellierte sich die TSG 78 Heidelberg in der Teamwertung mit dem AERA Sports Team. Diesmal lag die TSG bei den Frauen knapp vorne, bei den Männern AERA – 2025 war es genau umgekehrt gewesen.

Schnell gelaufen wurde auch beim Henkel Team-Lauf. Beide Sieger – der 16-jährige Henri Mihm (Hölderlin Gymnasium, 9:31 min.) sowie Maren Guthier (engelhorn sports team, 10:24) – hatten den Lauf schon einmal gewinnen können, und beide blieben nur knapp über den jeweiligen Streckenrekorden. Extrem eng war das Rennen bei den Männern, wo der 46-jährige José Prados (TSG 78 Heidelberg) und Axel Wäsch vom TV Eberbach den Sieg nur um wenige Sekunden verpassten. Das junge Team des TV Eberbach machte zudem durch zwei Podiumsplätze bei den Frauen von sich reden: Die Trainingspartnerinnen Lilly Jäger und Anna Balthesen, beide unter 18, belegten in 12:14 und 12:20 min. die Plätze 2 und 3.

In der gemischten Teamwertung gab es hier einen weiteren Erfolg für den Veranstalter TSG vor dem TV Eberbach und der Henkel AG. Bei den weiterführenden Schulen setzte sich wie im Vorjahr das Hölderlin Gymnasium vor dem Gymnasium Bammental und der Thaddenschule durch. Bekannte Namen auch bei den Grundschulen: Englisches Institut vor Kurpfalzschule und Bahnstadtschule hieß hier die Reihenfolge. Dazu bewältigten wieder etwa 400 Kinder die 1200 Meter des DGZ Bambini-Laufs ohne Zeitmessung.

 

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